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Einfach BremenPay: Faire Vorteile für faires Reisen
Im Mai 2026 startet die Hansestadt ein Wertschätzungsprogramm für umweltfreundliches Verhalten

Bremen feiert seine Welterbestätte – Ein Fest für Kultur und Geschichte

Welterbetage in der Hansestadt vom 5. bis 7. Juni 2026

Mirrorball: Anys Reimann in der Weserburg

Die erste Einzelausstellung der deutschen Künstlerin

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Einfach BremenPay: Faire Vorteile für faires Reisen

Im Mai 2026 startet die Hansestadt ein Wertschätzungsprogramm für umweltfreundliches Verhalten – mehr als dreißig Bremer Partner:innen setzen gemeinsam ein starkes Zeichen für nachhaltigen Tourismus.

Bremen macht nachhaltiges Reisen im Mai 2026 besonders attraktiv: Mit dem neuen Angebot BremenPay werden klimafreundliche Anreise und bewusstes Verhalten vor Ort mit kleinen und großen Extras belohnt – vom Gratiskaffee bis zum vergünstigten Eintritt in renommierte Museen. Ziel ist es, für nachhaltiges Reisen und Verhalten in der Destination zu sensibilisieren.

Ob Anreise per Bahn, die Nutzung von Mehrweg-Bechern, eine Tour mit dem Fahrrad oder die klimafreundliche Fortbewegung per ÖPNV – nachhaltige Entscheidungen zahlen sich gleich mehrfach aus. Das Konzept orientiert sich am erfolgreichen Vorbild CopenPay aus Kopenhagen und überträgt die Idee eines klimabewussten Städteerlebnisses auf norddeutsche Art: hanseatisch, innovativ und gemeinschaftlich getragen.

Damit greift Bremen zentrale Entwicklungen im Reiseverhalten auf. Immer mehr Touristinnen und Touristen wünschen sich individuelle Erlebnisse, authentische Begegnungen und Angebote, die Spaß, Qualität und gelebte Nachhaltigkeit verbinden.

Starke Partnerinnen und Partner für starke Anreize

Bereits jetzt haben über dreißig Partnerinnen und Partner aus unterschiedlichsten Branchen, wie Hotellerie und Kultur ihre feste Zusage gegeben.

Einige Beispiele aus dem BremenPay-Portfolio:

  • Deutsche Bahn: Anreise mit der Bahn wird mit einem 5-Euro-DB-Bistro-Gutschein honoriert.
  • John & Will Hotel: „Stay Longer“ – bei Buchung von mehreren Übernachtungen gibt es Rabatte auf die Tagesrate.
  • Übersee-Museum: Wer mit dem Fahrrad vorfährt, bekommt den Eintritt vergünstigt.

Weitere BremenPay-Partner sind unter anderem Werder Bremen, das Parkhotel, das Universum Bremen, der Bremer Ratskeller-Weinhandel, die Kunsthalle Bremen, die ATLANTIC Hotels oder die Brauerei/Gastronomie Hopfenfänger.

Mit BremenPay positioniert sich die Hansestadt als Vorreiterin in Deutschland. Gleichzeitig wächst die Bewegung: Auch andere Städte greifen die Idee aus Kopenhagen auf, um gemeinsam nachhaltigen Tourismus zu fördern. So plant Berlin im Sommer 2026 ein „BerlinPay“ mit besonderem Fokus auf Wassertourismus.

Bremen zeigt damit, wie nachhaltiger Städtetourismus konkret und erlebbar gestaltet werden kann – partnerschaftlich, innovativ und mit einem klaren Mehrwert für Gäste und Stadt gleichermaßen. Im Mai 2026 wird klimabewusstes Verhalten so zum Schlüssel für besondere Bremen-Momente.

Weitere Informationen, Tickets und Buchungsmöglichkeiten gibt es beim Bremen Tourismus unter www.bremen.de/tourismus und www.bremenpay.de oder telefonisch unter 0421/30800-10.

 

Bremen feiert seine Welterbestätte – Ein Fest für Kultur und Geschichte

Welterbetage in der Hansestadt vom 5. bis 7. Juni 2026

Das Bremer Rathaus und die davorstehende Rolandstatue gehören seit 2004 zum UNESCO-Welterbe der Menschheit. Ein Jahr später wurde der bundesweite UNE-SCO-Welterbetag ins Leben gerufen, der die Kultur- und Naturerbestätten in Deutschland in den Mittelpunkt stellt. Auch in Bremen wird dieser Anlass mit einem mehrtägigen Programm gefeiert. 2026 finden die Bremer Welterbetage vom 5. bis zum 7. Juni statt.

UNESCO-Welterbestätten gelten als Orte von außergewöhnlichem universellem Wert. Ihr Schutz dient dem Erhalt bedeutender Kultur- und Naturlandschaften für kommende Generationen und steht zugleich für die Ziele der UNESCO, den inter-nationalen Austausch sowie Frieden und Verständigung zu fördern. Das Bremer Rathaus und der Roland wurden in die Welterbeliste aufgenommen, weil sie bei-spielhaft für die Entwicklung städtischer Selbstverwaltung und bürgerlicher Freiheit in Europa stehen.

Am 7. Juni 2026 wird bundesweit der UNESCO-Welterbetag gefeiert. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Gemeinsam für Frieden und Verständigung“. Das UNESCO-Welterbe Rathaus öffnet an diesem Tag von 11 bis 16 Uhr die Türen für kostenlose Führungen durch das historische Gebäude.

Bereits am Samstag, 6. Juni 2026, um 12 Uhr führen Studierende der Public History durch das Rathaus und geben Einblicke in Geschichte und Bedeutung des Welter-bes. Ebenfalls am Samstag ist ein Konzert des Europäischen Hanse-Ensembles geplant. Programmdetails zu beiden Veranstaltungen werden in Kürze unter www.welterbe.bremen.de/bremer-welterbetage-2026-24908 veröffentlicht.

Die Bremer Welterbetage machen sichtbar, welche Rolle historische Orte für Erinnerungskultur, Austausch und Verständigung spielen. Das Welterbe Rathaus und Roland steht dabei als Symbol für städtische Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und die gewachsene Geschichte der Hansestadt.

Um die Stadt mit ihren Traditionen auf dem Land- und Wasserweg kennenzulernen, bietet die Pauschale „Hafenrevier und Allstadtzauber“ eine gute Gelegenheit. Diese umfasst zwei bis fünf Übernachtungen in einem frei wählbaren Hotel inklusive Frühstück sowie zwei Abendessen – eines im gemütlichen Beck’s im Schnoor und eines im traditionsreichen Ratskeller. Auch das Erleben der Stadt kommt nicht zu kurz: Eine Fahrt mit dem Stadtmusikanten-Express zeigt die Sehenswürdigkeiten der Innenstadt, während eine Schifffahrt Einblicke in die schöne Wasserseite der Hansestadt bietet. Die Pauschale gibt es ab 197 Euro pro Person im Doppelzimmer.

Weitere Informationen, Tickets und Buchungsmöglichkeiten gibt es beim Bremen Tourismus unter www.bremen.de/tourismus oder telefonisch unter 0421/30800-10.

 

Mirrorball: Anys Reimann in der Weserburg

Die erste Einzelausstellung der deutschen Künstlerin 

Mit der Ausstellung Mirrorball, vom 2. Mai bis 4. Oktober 2026, präsentiert das Weserburg Museum für moderne Kunst in Bremen die erste museale Einzelausstellung von Anys Reimann. In ihren Arbeiten beschäftigt sich die Künstlerin mit Fragen von Identität, Körper, kultureller Zugehörigkeit und Repräsentation. Bekannt sind ins-besondere ihre Darstellungen Schwarzer Frauen, die selbstbewusst und vielschichtig auftreten. Reimann setzt westlich-kolonial geprägten Perspektiven eigene Bildwelten entgegen und verbindet Fragmente aus Kunstgeschichte, Film, Musik, Mo-de und Literatur mit Bezügen zu Mythologien und Popkultur.

Die Ausstellung in Bremen bietet einen umfassenden Einblick in Reimanns aktuelles Schaffen. Zu sehen sind großformatige Collage-Gemälde, Skulpturen sowie Spiegelobjekte und Körperformen mit geballten Fäusten. Viele Arbeiten sind multisensorisch angelegt: Neben dem Visuellen spielen auch Geruch und Haptik eine Rolle. Eine Duftskulptur sowie olfaktorische Elemente greifen Erinnerungen auf und verbinden persönliche Erfahrungen mit kollektiven Bedeutungen.

Für Mirrorball entstehen mehrere neue Arbeiten, darunter ein schwarzer Garten im Museum – eine begehbare Installation in Form eines Archipels mit ausschließlich schwarz blühenden Pflanzen, die speziell für diesen Ort auch olfaktorisch gestaltet wird.

Reimanns künstlerische Praxis beginnt häufig mit dem Sammeln: Fotomotive aus Mode- und Lifestylemagazinen treffen auf historische Fotografien aus Kunstbänden sowie Materialien wie Leder, Holz oder Glas. In ihren Collagen und Objekten bleiben Brüche, Übergänge und Überlagerungen sichtbar – ein konzeptuelles Merkmal, das Identität als fragmentiert, vielschichtig und prozesshaft begreift.

„Es geht um das Sein, anders sein, ein Individuum sein … was es bedeutet, viel zu sein.“ Anys Reimann

Reimanns Figuren, die bisweilen an Drag Queens erinnern, treten dem Publikum selbstbewusst entgegen. Plateauschuhe werden dabei zu Symbolen einer selbst-bestimmten Inszenierung. Auch die Skulpturen greifen diese Themen auf. Reimann arbeitet mit kunsthistorischen und popkulturellen Referenzen und rückt marginalisierte Perspektiven in den Mittelpunkt. Bezugspunkte sind unter anderem Künstle-rinnen und Autorinnen wie Billie Holiday, Toni Morrison oder James Baldwin.

Ein vielfältiges Vermittlungs- und Veranstaltungsprogramm begleitet die Ausstellung, darunter eine Community Art Night im September mit partizipativen Angeboten sowie eine Lesestation. Ergänzt wird das Programm durch Lesungen und Filmvorführungen, die thematisch von James Baldwin bis zu aktuellen Fragestellungen rund um KI und Körperbilder reichen. Darüber hinaus gibt es Angebote für Kinder und Jugendliche, etwa eine Mitmachstation zu Collage-Techniken. Texte in Leichter Sprache tragen innerhalb der Ausstellung zur Barrierefreiheit bei.

Die Weserburg Museum für moderne Kunst ist ein Museum in Bremen, das sich auf internationale Gegenwartskunst spezialisiert. Es befindet sich in mehreren ehemaligen Speicherhäusern auf einer Insel in der Weser und zeigt wechselnde Ausstellungen sowie Teile seiner Sammlung mit Kunst ab den 1960er Jahren bis heute. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf modernen Kunstrichtungen wie Konzeptkunst und Minimal Art.

Hervorragend kombinieren lässt sich der Besuch des Weserburg mit der Pauschale „Bremen zum Kennenlernen“. Inkludiert sind zwei bis fünf Übernachtungen mit Frühstück, eine Stadtführung durch die historische Altstadt, eine große Weser- und Hafenrundfahrt sowie ein großes Kaffeegedeck in einer Bremer Traditionskonditorei. Die Pauschale ist ab 160 Euro pro Person im Doppelzimmer buchbar. Das Hotel ist frei wählbar.

Weitere Informationen, Tickets und Buchungsmöglichkeiten gibt es beim Bremen Tourismus unter www.bremen.de/tourismus und https://weserburg.de/ oder telefonisch unter 0421/30800-10.

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Presse-Kontakt: Maike Bialek, Leiterin Kommunikation „Marketing und Tourismus“, WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH, Telefon 0421- 9600-516, maike.bialek@wfb-bremen.de

Die WFB Wirtschaftsförderung Bremen GmbH ist im Auftrag der Freien Hansestadt Bremen für die Entwicklung, Stärkung und Vermarktung des Wirtschafts- und Erlebnisstandortes Bremen zuständig. Ihr vorrangiges Ziel ist es, mit ihren Dienstleistungen und Angeboten zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in Bremen beizutragen und der bremischen Wirtschaft gute Rahmenbedingungen für den unternehmerischen Erfolg zu bieten. Weitere Informationen: www.wfb-bremen.de.

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