Endlich Urlaub von der Pandemie

Die Bustouristik steht mit attraktiven Reiseprogrammen in den Startlöchern

Auch wenn noch völlig offen ist, wann Reisebusse wieder welche Ziele ansteuern: Die Bustouristik ist auf den Neustart gut vorbereitet. Wer endlich Urlaub von der Corona-Pandemie machen will, findet auf den Webseiten der Busreiseveranstalter attraktive Programme mit kulanten Zahlungs- und Stornobedingungen.

Ob ein zweiwöchiger Badeurlaub in Istrien oder eine zwölftägige Entdeckungsreise zu den tosenden Wasserfällen und unberührten Fjorden Norwegens: Die aktuellen Angebote der Busreiseveranstalter decken ein breites Spektrum an touristischen Zielen in ganz Europa ab. Neben Destinationen in Österreich und Italien liegt ein deutlicher Schwerpunkt auf Regionen in Deutschland, die zum Wandern an der frischen Luft einladen. Etwa über die Sächsische Weinstraße und das zerklüftete Elbsandsteingebirge oder im Schwarzwald zwischen dem Titisee und Freiburg mit Übernachtung im komfortablen Wellness-Hotel.

Breites Angebot flexibler Unternehmer

„Die Bustouristik hofft, dass die Reisesaison an Pfingsten startet“, erklärt Hermann Meyering. „Unsere Branche ist flexibel und mit einer Vielzahl unterschiedlicher Reiseziele aus allen Himmelsrichtungen breit aufgestellt und kann deshalb schnell auf neue Reisewarnungen für bestimmte Destinationen reagieren“, betont der Vorsitzende der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk). „Falls angebotene Reisen wegen Corona storniert werden müssen oder die Kunden aufgrund steigender Infektionszahlen in bestimmen Regionen ihre Pläne ändern wollen, kann problemlos umgebucht werden.“

Zwar gehen die meisten Busreiseveranstalter dieses Jahr wesentlich später als sonst mit einem gedruckten Katalog auf den Markt. Dafür finden reiselustige Verbraucher das komplette Programm auf den Webseiten der Unternehmer. Dort werden sie auch über die kulanten Buchungs- und Stornobedingungen informiert. So wird die Anzahlung für eine Buchung bis auf den symbolischen Betrag von einem Euro reduziert. Und gebuchte Reisen können bis zu 21 Tage vor Reiseantritt kostenlos storniert oder umgebucht werden.

Auch großzügige Frühbucherrabatte, die den Reisepreis bis zu 20 Prozent ermäßigen, wurden von manchen Anbietern bis in das Frühjahr hinein verlängert. Und Kinder bis zu 14 Jahren können mitunter sogar gratis mitreisen.

Die Kunden sind rechtlich gut abgesichert

„Als Pauschalreise hat die Busreise für die Kunden viele rechtliche Vorteile“, stellt Meyering fest. „Sie kann grundsätzlich kostenfrei storniert werden, wenn außergewöhnliche Umstände auftreten, die ihre Durchführung erheblich beeinträchtigen oder unmöglich machen. Eine Reisewarnung des Auswärtigen Amtes gilt als starkes Indiz dafür.“ Und wenn der Veranstalter die Reise absagt, bekommen die Kunden bereits geleistete Zahlungen innerhalb von 14 Tagen zurück.

Zudem sind die Kunden gegen die Insolvenz des Reiseveranstalters abgesichert. Das gesetzlich verankerte System der Kundengeldabsicherung garantiert, dass die Verbraucher auch bei Zahlungsunfähigkeit eines Busunternehmers ihr Geld für entgangene Reiseleistungen komplett erstattet bekommen.

„Die Busunternehmer haben den Lockdown nicht nur genutzt, um viele attraktive Reisen vorzubereiten“, beobachtet Hermann Meyering. „Sie haben auch die Qualität ihrer Fahrzeuge verbessert, indem sie die Anzahl der Sitzplätze reduziert und die Lüftungsanlage mit hochwertigen Filtern nachgerüstet haben.“ Und sie haben zusammen mit ihren Branchenverbänden ein umfassendes Hygienekonzept entwickelt, das neben der gründlichen Reinigung und Desinfektion der Fahrzeuge auch auf Regeln für den geordneten Ein- und Ausstieg der Fahrgäste zielt.