Rettungsfonds für die Bustouristik

Wiederholter Appell der gbk an die Politik


Vor der Tagung des Tourismusausschusses des Deutschen Bundestages am morgigen Mittwoch hat die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) wiederholt auf die existenzbedrohende Situation der Bustouristik verwiesen und von der Politik neben einem Rettungsfonds für die Branche einen konkreten Zeitplan für den Neustart von Busreisen gefordert.

Zwar hält Hermann Meyering den Rettungsfonds für die Reisebranche, den Politiker der Berliner Regierungskoalition jetzt ins Gespräch gebracht haben, grundsätzlich für eine gute Nachricht.  „Ob wir daraus wirklich eine Zukunftsperspektive für unsere Branche ableiten können, hängt aber davon ab, inwieweit mittelständische Busreiseveranstalter dabei berücksichtigt werden“, stellt der gbk-Vorsitzende in einem Schreiben an den Tourismusbeauftragten der Bundesregierung Thomas Bareiß fest.  

Was bisher an Soforthilfe in die Busunternehmen geflossen ist, kann laut Meyering nur mit dem sprichwörtlichen Tropfen auf den heißen Stein verglichen werden. „Ein Massensterben der Busreiseveranstalter kann jetzt nur noch mit einem unverzüglichen Ausgleich der Ausfallkosten für die stillgelegten Fahrzeuge und dem Fixkostenersatz für abgesagte Busreisen verhindert werden.“
 
Mit Blick auf die bevorstehenden Pfingstfeiertage und die Sommermonate hofft Meyering, dass sich der Totalausfall des Busreisegeschäfts vom Frühjahr nicht noch einmal wiederholen wird. In seinem Schreiben an Bareiß verweist er auch auf die Flugbranche, die im Juni wieder Urlaubsziele wie Mallorca oder Kreta ansteuern darf.
„Warum gibt es für den Start des ökologischen Reisebusses noch keinen konkreten Zeitplan?“