Barrierefreie Finanzierung der Klassifizierung

Die gbk-Mitgliederversammlung stimmte für eine neue Gebührenordnung

Die neue Gebührenordnung der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) ermöglicht eine barrierefreie Finanzierung der Klassifizierung: Mit großer Mehrheit stimmte die gbk-Mitgliederversammlung am Dienstag, 16. Januar 2018, in Stuttgart für ein lineares System ohne Sprünge zwischen den bisherigen Beitragsstaffeln.

Bisher gab es Sprünge zwischen den unterschiedlichen Beitragsstaffeln, die zwischen 304 und 662 Euro betrugen. „Diese Abstände halten Busunternehmer davon ab, den dritten, fünften oder zehnten Bus zu klassifizieren“, stellt Martin Becker, gbk-Geschäftsführer, fest. Die neue Gebührenordnung, die von der gbk-Mitgliederversammlung bei drei Enthaltungen angenommen wurde, basiert auf einem linearen System: Zum Grundbeitrag von 600 Euro kommen jeweils 140 Euro für jeden klassifizierten Bus hinzu. Ab 15 klassifizierten Fahrzeugen steigt der Beitrag nicht mehr. Mitglieder, die in den Genuss von Sonderkonditionen und Mehrleistungen kommen wollen, ohne einen Bus zu klassifizieren, bezahlen zum Grundbeitrag zusätzlich 200 Euro. Ein finanzieller Anreiz zur Klassifizierung.

Denn sobald ein Bus aus ihrem Fuhrpark die Sterne bekommt, zahlen sie 60 Euro weniger. Kleine Unternehmen, die nur einen oder zwei Reisebusse im Bestand haben, sind gegenüber der bisherigen Gebührenordnung nicht schlechter gestellt. Denn sie erhalten 70 bzw. 140 Euro zurückerstattet.