bus1.de geht in die Testphase

Die gbk hat ihre Mehrwertplattform vorgestellt

Chauffeure, Reiseleiter oder Disponenten bekommen in Echtzeit die Antworten auf ihre Anfragen zu Destinationen oder zur Lösung technischer Probleme: Die erste Stufe der Mehrwertplattform bus1.de, die auf der Mitgliederversammlung der Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) am Dienstag, 16. Januar 2018, in Stuttgart vorgestellt wurde, geht jetzt in die Testphase.

Unter der Adresse www.bus1.de werden Busreiseveranstalter und touristische Leistungsträger sowie die Anbieter von Serviceleistungen miteinander vernetzt und branchenrelevante Informationen gebündelt zur Verfügung gestellt. Wie die Mehrwertplattform der gbk funktioniert, deren Datenbestand von aktuell 12 000 Einträgen im Laufe des Jahres sukzessive erweitert und mit Bildern angereichert werden soll, erläuterte Joerg Martin von der Ideenfabrik auf der gbk-Jahreshauptversammlung. Dabei zeigte er, wie Informationen zu Ausflugszielen, Busparkplätzen, Hotels, Restaurants, Reiseleitern, Werkstätten und Waschanlagen oder Bewertungen, Kommentare sowie andere Nachrichten von den Nutzern europaweit abgefragt und eingegeben werden können. Dazu bekommen die gbk-Mitgliedsunternehmen entsprechende Zugangsdaten, deren Mitarbeiter können sich dann auf der Plattform registrieren.  

Für die Suche auf bus1.de kann ein Umkreis definiert werden. Die Ergebnisse, beispielsweise die rund 200 Busunternehmer, von denen die gbk-Pannenhilfe unterstützt wird, werden dann auf einer Karte lokalisiert abgebildet.

„Im vergangenen Jahr hat die gbk viel Energie und Zeit in die inhaltliche Umsetzung dieses ambitionierten Projektes investiert“, stellte Hermann Meyering fest. „Das Ergebnis ist ein neues digitales Werkzeug, von dem Busunternehmer, touristische Leistungsträger und Hersteller profitieren können – alle, die über relevante Informationen für die Branche verfügen“, betonte der gbk-Vorsitzende. „Je mehr mitmachen, desto effektiver wird dieses Instrument für alle, die es nutzen.“

Für Meyering ist die Entstehung dieser Plattform auch die Geschichte einer schweren Geburt. „Die Diskussionen rund um dieses digitale Angebot waren nicht immer vergnügungssteuerpflichtig“, räumte er ein. „Doch gerade deshalb ist bus1.de ein Beleg dafür, dass es sich lohnt, dicke Bretter zu bohren.“