Freitag, 20. Januar 2017

Sekundenschlaf und Müdigkeit – eine unterschätzte Gefahr

Dittmeier möchte als Mitglied des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) auf eine aktuelle Kampagne des DVR gegen die unterschätzte Gefahr des Sekundenschlafs hinweisen.

Bei müden Fahrern lässt die Konzentrationsfähigkeit nach und die eigene Geschwindigkeit wird falsch eingeschätzt. Einfach nachzurechnen ist: Wer bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h für drei Sekunden einnickt, legt rund 83 Meter ohne Kontrolle über das Fahrzeug zurück.

Der DVR hat in einer repräsentativen Befragung von 2.000 Personen, die im Auftrag des Deutschen Verkehrssicherheitsrates (DVR) vom Meinungs-forschungsinstituts TNS-Emnid durchgeführt wurde, ermittelt:

- Jeder vierte Autofahrer ist schon einmal am Steuer eingenickt.
- 43 Prozent der Autofahrer meinen überzeugt zu sein, den Zeitpunkt des Einschlafens sicher vorhersehen zu können.
- 45 Prozent glauben, Müdigkeit durch ihre Erfahrung ausgleichen zu können.
- 17 Prozent fahren trotz ihrer Müdigkeit weiter.
- Von denen, die angaben, übermüdet gefahren zu sein, ist wiederum ein Drittel (34 Prozent) dabei in einen lebensgefährlichen Sekundenschlaf gefallen.


Müdigkeits-Anzeichen
Zu den ersten Anzeichen von Müdigkeit gehören:
•    Häufiges Gähnen
•    Brennende Augen
•    Dichtes Auffahren
•    Schwere Augenlieder
•    Verengtes Blickfeld (Tunnelblick)
•    Schwierigkeiten beim Halten der Spur
•    Kaum Erinnerung an die letzten Kilometer

Was hilft?
Ausreichend Schlaf
Ausreichend Zeit für Pausen oder Zwischenübernachtung
Kurzschlaf von zehn bis 20 Min.
Aussteigen und mit Bewegung Sauerstoff tanken

Wir wünschen Ihnen 2017 eine unfallfreie Fahr!