„Rainer Klink ist ein Visionär, der mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität steht“, würdigte ihn sein Nachfolger Hermann Meyering. Die faszinierende Sammlung seiner mehr als 1500 Exponate im Boxenstop Museum, die von Menschen im Rennsport erzählen, spiegelt das Wesen Rainer Klinks. Auch er habe sich immer neue Ziele gesteckt, immer größere Herausforderungen angenommen und so mit seinem individuellen Ehrgeiz den Interessen der Gesellschaft gedient. Als leidenschaftlicher Sammler und begeisterter Gästeführer sei ihm die von ihm selbst geschaffene Traumwelt Kraftquelle geworden nicht nur zur Erholung und Entspannung, sondern auch im Kampf um die Vision eines schlagkräftigen Verbandes, der die Interessen der Bustouristik effektiv vertritt.

Noch vor seinem Ausscheiden aus dem Amt des gbk-Vorsitzenden habe er die Voraussetzungen dafür geschaffen, dass der Internationale Bustourismusverband am 11. Mai 2011 gegründet werden konnte. Seine Freude und Anerkennung darüber brachte Hermann Meyering mit den Worten zum Ausdruck: „Rainer Klink hat wieder einmal bewiesen: Wer eine Fliege binden kann, kann auch komplizierte Knoten lösen.“
Die große Persönlichkeit Rainer Klinks als einem Mann von höchster Bedeutung für die gesamte Busbranche hob Ehrenvorstand Hartin Müller in einer sehr persönlichen Laudatio hervor. Mit frischen Ideen, Themen und Umgangsformen habe er die Struktur eines eingetrockneten Verbandswesens nicht nur von Anfang an neu ausgerichtet, und damit Verbandsgeschichte geschrieben, sondern durch seinen unermüdlichen Einsatz für das Produkt „Reisebus“ und „Busreise“ ein neues Zeitalter der gbk eingeleitet.
“Ein sparsamer Schwabe lief sich warm – von Null auf Hundert“. Hartin Müller verabschiedete Rainer Klink aus seinem „in Vollendung vollzogenen Ehrenamt“ und dankte ihm mit einem kleinen 5-Sterne Busmodell herzlich für die bereichernde gemeinsam verbrachte Berufszeit: „Nachhaltiger, geistreicher Humor war immer angesagt – lebendig, erfrischend , lebenswert!“

Zu den weiteren Abschiedsgeschenken für den Ehrenvorsitzenden gehörte nicht nur ein echter Becker, den der gbk-Geschäftsführer mit schwungvollem Pinselstrich auf die Leinwand gebracht hat. Hermann Meyering überreichte ein Rad-Trikot für Freizeitspaß mit Fitnesstraining. Und die gbk-Pressesprecherin Claudia Zimmer bereitete mit flotten Chansons, begleitet von der Pianistin Susanne Geiger, ein musikalisches Präsent. „Das Kürzel „gbk“ steht auch für „Gesellschaft begabter Künstler“, stellte deshalb der gbk-Vorsitzende Hermann Meyering erneut fest.

Zuverlässig und beständig wie im Ehrenamt wird sich Rainer Klink seinem Boxenstop Museum widmen, dessen Bestand sich stetig vergrößern soll. Wer durch das Museum schlendert oder sich von Rainer Klink durch die Stockwerke führen lässt, spürt, wie der Funke der Begeisterung überspringt, weil hier ein leidenschaftlicher Sammler seine Exponate nicht nur in den historischen Kontext stellt sondern auch mit persönlichen Geschichten und Anekdoten verknüpft: „ Aus einem ehemaligen Saftladen haben wir ein Museum entstehen lassen. Hier gibt es neben alten Autos aber auch vieles, was Frauen mögen. Denn ein Museum hat Erfolg, wenn es Frauen gefällt.“
Rainer Klink resümierte verschmitzt lächelnd seine gbk–Zeit: „Schee wars – mir waret halt richtige Kerle!“


